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Gibt
es Götter, oder wurden sie
von Menschen erfunden? Ist
bewiesen, dass es Götter gibt? Sind
Millionen Menschen, die seit Jahrtausenden an die Existenz von Göttern
glauben, ein Beweis? Nein! Glauben
ist kein Beweis! Beweisen
es Kirchen, Glaubengemeinschaften und Sekten dadurch, dass sie es
behaupten? Nein! Eine
Behauptung ist kein Beweis! Können
Büchern, in denen es niedergeschrieben steht, ein Beweis sein? Nein! Bücher
werden von Menschen erdacht, Sie sind kein Bewies! Beweisen
es von Menschen geschaffene Bilder und Statuen? Nein! Sie
sind das Produkt menschlicher Phantasie Beweisen
die Prunkbauten der Religionen, die Tempel, Moscheen, Kirchen die
Existenz der Götter? Nein!
Sie
sind Produkte menschlicher Phantasie und Baukunst. Es
gibt also keine Beweise für die Existenz von Göttern! Lässt
sich beweisen, dass es keine Götter gibt? Beweist
die Existenz von Millionen Atheisten, dass es keine Götter gibt? Nein! Götter
könnten das tolerieren. Ist
es ein Beweis, dass Götter für die Menschen unsichtbar sind? Nein! Sie
könnten für menschliche Sinne und technische Sensoren nicht spürbar
sein. Es
gibt also auch keine Beweise dafür, dass es keine Götter gibt! Wenn
sich die Existenz oder Nichtexistenz von Göttern schon nicht beweisen lässt,
so besteht doch die Möglichkeit durch gewonnene Erfahrungen und durch
logisches Denken sich der Frage zu nähern.
Welche Fakten sind uns bekannt? Der
Götterglaube ist uralt. Er ist dem Geisterglaube nahe verwandt. Götter
existieren nur eine Zeit lang. Sie verschwinden, werden vergessen, wenn
die Mächtigen, die ihre Macht von ihnen ableiteten, selbst verschwinden. Wo
sind Thor, Donar, Loki, Zeus,
Isis und tausende andere Götter geblieben? Also
sind Götter zeitlich, sterblich, abkömmlich! Götter
sind allmächtig, behaupten die selbst Mächtigen. Wenn
sie aber allmächtig sind, warum ließen sie die Kreuzzüge,
die Ketzerfeuer, die vielen Kriege der Vergangenheit und
Gegenwart zu? Warum das Elend der Armen und das Prassen der Reichen? Selbst
ihre Stellvertreter auf Erden scheinen ihnen egal zu sein, wie die
Papstmorde drastisch belegen. Es
bleiben nur zwei Schlussfolgerungen: 1.
Das Schicksal des einzelnen Menschen interessiert die Götter überhaupt
nicht, hat sie noch nie interessiert! Dann
aber hat Götterglaube und haben Gebete doch gar keinen Sinn. 2.
Es gibt sie gar nicht. Warum dann an sie glauben oder zu ihnen
beten. Hilft
der Götterglaube uns Menschen? In der Not hoffen die Menschen auf die Güte und den Schutz von Göttern. Das enthebt sie der Pflicht zum eigenen Nachdenken zu eigener Leistung. Aus dieser Hoffnung erwächst ihnen nur die Kraft zum erdulden ihres Schicksals. Dabei richtensie ihre Hoffnung auf Götter, die doch an ihrem Schicksal gar kein Interesse haben? Es
ist bequemer und nur ein scheinbarer Ausweg aus ihrer Misere. Oh,
Arme
Gläubige! |